Kooperationsvereinbarung

In diesem Schuljahr werden durchschnittlich 135 Kinder in der Horteinrichtung der Volkssolidarität RV Wurzen am Standort Beucha betreut. Die Lern- und Freizeitbegleitung übernehmen 7 qualifizierte Mitarbeiter(innen). Die Kinder sind in acht altershomogenen Gruppen, verteilt auf verschiedene Zimmer, untergebracht. Dabei stehen den Kindern rund 299 m 2 Gesamtfläche in den Horträumen zur Verfügung. Zusätzlich wird das Schulgelände gemeinsam durch die Grundschule und den Hort für die Kinderbetreuung genutzt.

Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit des Hortes
Grundlage des pädagogischen Handelns bildet der Sächsische Bildungsplan, welcher ein festes Arbeitsinstrument der Horterzieherinnen darstellt. Zunehmender Förderschwerpunkt ist dabei der Ansatz der „Selbstbestimmung“. Durch die „Kinderkonferenz“ und ihre Verankerung in den Hortalltag hat jedes Kind die Möglichkeit der Mitbestimmung. Die Kinder übernehmen Führungsverantwortung, zeitgleich lernen Sie, die Wünsche von Spielkameraden zu respektieren und Kompromisse einzugehen. Somit entwickeln sie soziale Kompetenz. Zeitgleich können individuelle Interessen, Neigungen und Begabungen gefördert werden.

Zusammenarbeit zwischen der Horteinrichtung und der Grundschule
Durch die Kooperationsvereinbarung wird ein Arbeitsbündnis zwischen dem Hort und der
Grundschule für den Zeitraum eines Schuljahres geschlossen. Beide Vertragspartner bieten im Rahmen der Ganztagskonzeption ihre Unterstützung und aktive Zusammenarbeit zur Betreuung, Begleitung und Förderung aller Grundschulkinder an. Dabei halten beide Einrichtungen gemeinsam festgelegte Grundsätze ein:

1. Information
Die Einrichtungsleiter von Hort und Grundschule vereinbaren zum Schuljahresbeginn einen wöchentlichen Gesprächstermin. Im diesem Rahmen können aktuelle Probleme oder Vertretungsfragen geklärt, Neuerungen bzw. Projekte besprochen und Arbeitsaufgaben verteilt werden.
Sowohl die Horterzieherinnen, als auch die Lehrerinnen stehen in der Pflicht, sich über den Entwicklungsstand ihrer zu betreuenden Kinder in regelmäßigen Abständen, wenigstens jedoch zweimal monatlich, auszutauschen. Weiterhin sind die verantwortlichen Lehrer und Erzieherinnen für die frühzeitige Weitergabe von Terminen verantwortlich.
Zum Ende jedes Schulhalbjahres findet eine gemeinsame Dienstberatung mit Horterziehern und Lehrern statt.

2. Gemeinschaftlichkeit und Gleichberechtigung
Unter Ganztagsbetreuung wird ein gemeinschaftliches Programm zur Förderung der Grundschulkinder im persönlichen, sozialen, kognitiven und motorischen Bereich verstanden.
Dafür kooperieren die Mitarbeiter von Hort und Grundschule. Dazu gehört, dass die Erzieherinnen des Hortes einmal wöchentlich Projekte im Rahmen des „WerkstattUnterrichts“ mit den Klassenlehrerinnen durchführen. Dies ermöglicht die Arbeit in Kleingruppen und schafft die Basis zur Durchführung differenzierter Angebote.
Die im Verlauf des Jahres stattfindenden Projekte und Veranstaltungen werden sowohl von der Schule als auch vom Hort durchgeführt, wenn im Vorfeld eine gemeinsame Themenfindung und Planung stattgefunden hat.

3. Elternarbeit
Neben der Kooperation zwischen dem Hort und der Grundschule wird eine enge Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Schule und dem Elternrat des Hortes gepflegt. Das Ziel beider Einrichtungen besteht darin, eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern der Grundschulkinder aufzubauen und diese in die Gestaltung von Projektarbeiten, Festen und Feiern einzubeziehen.
Hort und Grundschule arbeiten auch im Rahmen der Elternarbeit Hand in Hand und gestalten aus diesem Grund Elternabende und Elterngespräche gemeinsam.

Hier können Sie die offizielle Kooperationsvereinbarung als pdf-Dokument einsehen.